Allergie – eine andere Herangehensweise

Die Pollenallergien lassen gerade nach, aber jetzt werden die Hausstaubmilben wieder relevant. Irgendein Allergen ist immer aktiv. Die konventionelle Medizin ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Selbst Tierärzte verzweifeln immer wieder an allergischen Dauerpatienten.

Hier gehts zur Podcast-Folge:

Juckreiz stillende Medikamente wirken, aber sie unterdrücken die allergische Reaktion und den Juckreiz nur. Von Heilung können wir da nicht sprechen, also müssen Tabletten laufend gegeben werden.
Injektionen, die nur alle paar Wochen gegeben werden müssen, erwecken den Anschein als wären sie weniger schlimm. Tatsächlich werden die Präparate aber natürlich nur langsamer abgebaut und wirken eben länger als eine Tablette.

Wir wir alle wissen, gibt es keine Medikamente, die nicht auch Nebenwirkungen haben können. Wenn wir also bei jungen Tiere bereits mit der Verabreichung von Dauertherapien beginnen, müssen wir fast damit rechnen, dass es irgendwann zu Problemen kommen kann.

Die andere Herangehensweise

In der konventionellen Medizin machen wir uns nur allgemein Gedanken darüber, warum die Zahl der Allergiker immer weiter steigt. Im Einzelfall sagen wir dann, es wäre eben genetisch bedingt, Umweltfaktoren und Stress hätten vielleicht auch einen Einfluss. Aber wir machen uns nicht daran gegen diese Ursachen etwas zu unternehmen.

Ich stelle mir laufend die Frage, warum das Immunsystem von immer mehr Tieren und Menschen so „ausrastet“, dass es gegen völlig alltägliche Dinge wie Pollen oder Lebensmittel vorgehen muss.

Homöopathie

Stress ist immer ein ganz wichtiger Faktor, aber was tun dagegen? Interessanterweise hat man manchmal – leider nicht immer – mit einer homöopathischen Therapie eine ganz plötzliche Wendung bei Allergikern. Von heute auf morgen wirken sie wieder entspannt, kratzen weniger und auch andere Symptome bessern sich.

Darmsanierung

Da das nicht immer gelingt, ist die Suche nach weiteren Ursachen eine sicherlich gute Idee. Seit geraumer Zeit weiß man nun, dass der Darm eine ganz zentrale Rolle bei Vorgängen des Immunsystems inne hat. Warum also nicht eine „Darmsanierung“ bei Allergikern machen?

Und siehe da, bei fast allen meiner allergischen Patienten, bei denen ich bisher eine Kotflora-Analyse gemacht habe, finden sich Veränderungen in der Bakterienzusammensetzung. Nicht selten besteht auch ein Leaky Gut Syndrom.

Und hier können wir ansetzten, denn den Darm können wir auch ohne Medikamente beeinflussen: Mit einigen Nahrungsergänzungen, besserer Fütterung und den passenden Pro- und Präbiotika.

Hilfe für Allergiker

Während in der Homöopathie und bei eine Darmsanierung eine sehr individuelles Vorgehen nötig ist, also nicht bei jedem Patienten die gleichen Präparate eingesetzt werden, gibt es einige Präparate, die fast allen Allergikern helfen können.

Diese Präparate kannst du auf jeden Fall einmal testen. Sie werden die Allergie nicht heilen, aber deinem Tier Erleichterung verschaffen.

Hier die Links:

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