Alternativ- oder Komplementärmedizin

Heißt es nun Alternativ- oder Komplementärmedizin? Und wo sind eigentlich genau die Unterschiede zur herkömmlichen Medizin?

Der Unterschied zwischen konventioneller Medizin und Alternativen Methoden

Sowohl die „Schulmedizin“ als auch alternative Methoden haben ihre Stärken und Schwächen. Eine sinnvolle Kombination ist deshalb für ein Tier die optimale Lösung, um gesundheitliche Probleme zu beheben. Das setzt natürlich voraus, dass der behandelnde Tierarzt auch von beidem etwas versteht. Nur so kann er in jedem Fall individuell das beste für deinen Hund oder deine Katze tun.

Empfehlung

Alternativ- oder Komplementärmedizin? Wie heißt das denn nun?

Alternativ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „der andere von Zweien“. Also entweder oder. So wird das von der konventionellen Medizin nicht gerne akzeptiert. Daher hat man sich auf den Ausdruck „Komplementär-Medizin“ geeinigt – also ergänzend und nicht ersetzend. In der Praxis ist es egal. Man wendet am besten das an, was im individuellen Fall sinnvoller scheint. Je mehr Erfahrung der Behandler hat, desto besser kann er einschätzen, ob es auch „alternativ“ geht.

Akute Erkrankungen

In Notfällen und bei dramatischen Akutfällen sind wir froh, die „Schulmedizin“ zu haben, aber auch in der Diagnostik ist sie nicht wegzudenken. Bei Kleinigkeiten (Verkühlung, Verstauchung etc.) lässt es sich aber auch leicht auf Medikamente verzichten. Am besten natürlich man unterstützt die Gesundheit mit sanften Methoden wie Homöopathie oder Naturheilkunde. Angesichts der dramatischen Situation der Antibiotika-resistenten Keime ist es ein großer Vorteil, wenn man akute Erkrankungen auch ohne Medikamente erfolgreich behandeln kann. Gute Beispiele sind hier Zwingerhusten, Durchfälle oder Blasenentzündungen. Diese Erkrankungen lassen sich in den allermeisten Fällen erfolgreich homöopathisch heilen.

In wirklichen Notfällen ist die konventionelle Medizin nicht wegzudenken, trotzdem lässt sich der Heilungsprozess mit zusätzlichen Methoden deutlich verbessern.

Chronische Erkrankungen

Chronische Erkrankungen sind ganz eindeutig das Metier der Komplementärmedizin. Für mich v.a. der Homöopathie!
Die Therapie mit herkömmlichen Medikamenten kann zwar Symptome mildern oder auch ganz unterdrücken, eine Heilung ist das aber nicht. Seit ich chronische Erkrankungen homöopathisch und Ortho-Molekular behandle habe ich schon bei vielen Patienten Heilungen gesehen, die in der konventionellen Medizin als unheilbar gelten. Es ist jeder Fall immer ganz individuell und was bei einem gelingt, ist beim anderen vielleicht nicht möglich. Aber einen Versuch ist es immer wert!

Die häufigsten Erkrankungen in meiner Praxis

  • Allergien
  • Autoimmunerkranungen (Pemphigus, Lupus etc.)
  • IBD (Inflammatory Bowel Disease – Morbus Crohn)
  • Krebs
  • Erbliche Erkrankungen u.v.a.

Die Diagnostik

Die Diagnostik entwickelt sich permanent in großen Schritten weiter und das kommt auch unseren Tieren zugute. Auf eine gute Diagnostik solltest du nie verzichten. Das Problem beginnt aber meist erst danach, wenn es um die Therapie geht. Hier ist unsere Ausbildung an den Unis tatsächlich sehr von Medikamenten und Operationen geprägt. Viel mehr gibt es nicht.

Doch auch bei der Diagnostik sollte immer das Tier im Vordergrund stehen. Beispielsweise muss ich bei einem alten Tier nicht unbedingt eine Magnetresonanztomographie (MRT) machen, um einen Gehirntumor festzustellen. Denn für das Tier macht es keinen Unterschied, ob wir es wissen oder nicht. Die Therapie würde sich nicht ändern und operieren würde man auch nicht. Diagnostik sollte betrieben werden, damit sie dem Tier hilft, nicht einfach weil wir es können. Jeden

Konventionelle Diagnostik: Blutuntersuchung, Röntgen, Ultaschalle, MRT, CT etc.

„Alternative“ Diagnostik: Vitalblut-Analyse, Haarmineral-Analyse, Quantenmedizin etc.

Die Therapie

In der Therapie gibt es immer viele Möglichkeiten. Sie sollte möglichst schonend, effektiv und auch darauf ausgerichtet sein, eine Erkrankung zu heilen, nicht nur die Symptome zu beseitigen. Dies würde nämlich zu einer Dauertherapie mit Medikamenten führen, wie es leider in der konventionellen Medizin bei chronischen Beschwerden auch fast immer der Fall ist.

In der Alternativmedizin gibt es viele unterschiedliche Methoden und Ansätze. Welche Methode im Einzelfall am sinnvollsten ist, muss immer individuell entschieden werden.

  • Homöopathie
  • Phytotherapie
  • Akupunktur/ TCM (Traditionell Chinesische Medizin)
  • Manuelle Therapie: (Physiotherapie, Chiropraxis, Cranio-Sakral-Therapie)
  • Ozon-Sauerstoff-Therapie
  • Quanten-Medizin u.a.

 

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