Harmlose Medikamente sind selten harmlos

Medikamente können in Notsituationen lebensrettend sein. Dennoch sterben jährlich zwischen 25.000 und 50.000 Menschen alleine in Deutschland an den Folgen verabreichter Medikamente. Schuld daran sind aber nicht nur Behandlungsfehler von Ärzten. Auch die kritiklose Selbstmedikation mit scheinbar harmlosen Medikamenten trägt dazu bei.

Beispielsweise sind Schmerz-Medikamente häufig rezeptfrei in der Apotheke zu haben. Das vermittelt den Eindruck, dass es sich um harmlose Medikamente handelt. Auch die Kombination von verschiedenen Medikamenten ist ein Mitgrund für die erschreckenden Zahlen. Wer mehr als 2 Medikamente gleichzeitig einnimmt, muss damit leben, dass niemand genau sagen kann, was sich im Körper abspielt. Für unsere Haustiere gilt das genauso wie für den Menschen.

Schleichende Probleme nach harmlosen Medikamenten

Nicht immer kommt es bei unerwünschten Nebenwirkungen zu akuten Problemen, wie Magenblutungen, akutem Nierenversagen oder anderen Problemen. Häufig bemerkt man den Schaden erst Jahre später. Beweisen lässt sich der Zusammenhang dann in der Regel nicht mehr.

Auch wenn es für Tiere keine so guten Statistiken gibt, wie in der Humanmedizin, wird das Problem dort nicht geringer sein. Katzen mit chronischem Nierenversagen, Hunde mit schweren Arthrosen, Leberproblemen und anderen Beschwerden gibt es viele. Woher diese chronischen Krankheiten kommen, weiß man im Einzelfall meist nicht. In Verdacht sind immer, neben genetischen Veranlagungen, die Fütterung, Medikamente und Umwelttoxine.

Wenn du den Verdacht auf eine unerwartete Nebenwirkung eines Medikaments hast, solltest du das auch melden.
In Österreich ist dafür das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen zuständig. Auch bei Nebenwirkungen beim Tier.
In Deutschland wendest du dich an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Die Bedeutung des Bindegewebes

Einer, der schon in den 1970er-Jahren beschrieben hat, was sich durch Belastungen mit verschiedensten synthetischen Stoffen im Organismus abspielt, ist Alfred Pischinger. Sein Buch „System der Grundregulation“ beschreibt, wie wichtig das Bindegewebe, für die allgemeine Gesundheit ist. Gerade das Bindegewebe wir aber in der heutigen Medizin so gut wie nicht beachtet.

Warum hat das Bindegewebe so eine Bedeutung? Der Sauerstoff und alle Nährstoffe müssen aus den Kapillaren, das sind die kleinsten Blutgefäße, bis zu den einzelnen Körperzellen gelangen. Dazu müssen Sie die letzte Strecke, vom Blutgefäß bis zur einzelnen Zelle, durch das Bindegewebe hindurchdiffundieren. Ist das Milieu im Bindegewebe gestört (z.B. durch Rückstände von Schadstoffen oder Medikamenten), so kann die Versorgung der Zellen und damit die Energiegewinnung in der Zelle nicht mehr entsprechend gewährleistet werden. Dadurch werden alle Körpervorgänge, aber auch das Immunsystem beeinträchtigt. Klingt eigentlich logisch, wird aber allgemein nicht so kommuniziert. 

Auch harmlose Medikamente vermeiden

Wer sich selbst, oder seine Tiere, lange gesund erhalten möchte, der sollte Medikamente und andere nicht natürliche Stoffe möglichst meiden. Zumindest sollte man die Einnahme von Medikamenten auf ein absolut unerlässliches Mindestmaß zu reduzieren trachten. Eine generelle Panik für Medikamenten ist aber selbstverständlich auch nicht angebracht. Das ausgeklügelte Entgiftungs-System des Körpers ist durchaus in der Lage gelegentliche Fremdstoffe zu eliminieren. Wie schon Paracelsus erkannte: „Die Dosis macht das Gift“.

Aber gibt es Alternativen zu Medikamenten? Ja sicher! In vielen Fälle durchaus. Leider wird an unseren Universitäten völlig ignoriert, dass andere medizinische Systeme, häufig wesentlich sanfter, zu gleichen oder sogar besseren Resultaten führen können. Mein liebstes Fachgebiet ist die Homöopathie, mit der sich auch akute Krankheiten in vielen Fällen gut behandeln lassen. Ich spreche dabei allerdings nicht von Selbstbehandlungen, sondern von der individuellen Gabe von Einzel-Arzneien durch den darin ausgebildeten Arzt oder Tierarzt. 

Auch viele andere Methoden aus der Naturheilkunde wären durchaus in der Lage den Medikamentenkonsum einzudämmen.
Warum man dazu in der Öffentlichkeit wenig hört, hat vermutlich Gründe, die nicht im medizinischen Bereich liegen.

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