Homöopathie und Verhalten

Verhaltensauffälligkeiten bei Hund und Katze können in vielen Fällen mit homöopathischen Arzneien sehr gut beeinflusst werden. Homöopathie und Verhalten passen einfach wirklich gut zusammen.

Was es dabei zu beachten gibt und zwei schöne Fallbeispiele hörst du in meinem Podcast:

Was ist bei der homöopathischen Verhaltenstherapie wichtig?

vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass Homöopathen in Fallbeispielen ungern die Arznei nennen. In Fachkreisen wird dies natürlich schon getan, aber warum nicht den Tierbesitzern oder Patienten gegenüber?

Das hat folgende Gründe:

  • Fälle klingen häufig ähnlich, sie sind aber nie exakt gleich. Der „Hund“ liegt im Detail.
  • Die Arznei wird aufgrund unterschiedlicher Symptome gesucht und da diese eben in jedem Fall leicht unterschiedlich sein werden, ergibt sich daraus immer auch eine andere Arzneiwahl.
  • Durst, Kälteempfinden, Energie-Tagesverläufe spielen bei der Wahl der Arznei eine wichtige Rolle, auch wenn es um Verhaltensauffälligkeiten geht. Über diese Besonderheiten werden in der Regel die in Fragen kommenden Arzneimittel differenziert und ausgewählt.
  • Das bedeutet, dass die Arznei eines gut verlaufenen Falles mit größter Wahrscheinlichkeit bei einem ähnlichen Fall eben nicht helfen wird und man eine andere individuell gesuchte Arznei benötigt.

Videos auf Youtube

Ich habe auf meinem Youtube-Kanal einige Videos zum Thema Homöopathie. Dort kannst du dir gerne mehr Informationen über diese tolle Behandlungs-Methode holen.

Das eigene Tier „behandeln“

Als Tierbesitzer denkst du vielleicht, du kannst Geld sparen, wenn du für dein Tier selbst eine Arznei ergoogelst. Ich kann dir versprechen, dass das mit größter Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren wird. Und das hat drei Gründe.

  1. War ich auch erst nach ca. 10 Jahren Homöopathie richtig gut chronische Probleme lösen. Das liegt daran, dass viele Arzneien sehr sehr ähnlich sind und man einfach viele Erfahrungen sammeln muss, bis man die „Essenz“ einer Arznei erkennen kann.
  2. Sieht eine homöopathische Tierärztin täglich viele Tiere und kann deren Verhaltensweisen daher viel leichter einordnen in „ist auffällig“ oder „ist häufig und daher für die Arzneiwahl nicht wichtig“.
  3. Ist es prinzipiell nicht leicht für das eigene Tier eine passende Arznei zu finden. Genauso schwer wie für die eigenen Kinder oder sich selbst. Denn das eigene Tier kennt man so gut, dass man schwer beurteilen kann, was auffallend ist und was nicht. Und gerade die auffallenden Symptome sind so wichtig in der Homöopathie.
  4. „Herumprobieren“ ist nicht eine gute Idee. In der Homöopathie werden sogenannte Arzneimittelprüfungen gemacht. Dabei entwickelt der „Prüfling“ nach einigen Arzneigaben die Symptome, die zur Arznei gehören. D.h., dass man beim Herumprobieren irgendwann so ein Symptomen-Chaos erhalten wird, dass auch für einen gelernten Homöopathen die passende Arznei nicht mehr zu finden ist.

Training, Erziehung, Genetik

Die Homöopathie ist leider nicht die Lösung für alle Probleme.

Genetische Veranlagungen, schlechte Haltung oder ein unpassender Umgang mit dem Tier können nicht durch Globuli ersetzt werden. Im optimalen Fall sollten also gutes Training, guter Umgang und die passende homöopathische Arznei das Verhaltensproblem gemeinsam lösen.

Auf unserer Praxis-Seite findest du noch weitere Hinweise zur Homöopathie!

Übrigens ist auch ein gesunder Darm eine wichtige Kompenente, die sich auf des Verhalten auswirken kann.

 

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